Wie Sie Ihr Baby sicher und bequem schlafen lassen können

Bequeme Babykleidung für die Nacht ist ebenso wichtig wie eine sichere Schlafumgebung. Im Zusammenhang mit der richtigen Raumtemperatur spielen die unterschiedlichen Schichten aus Schlafkleidung und Schlafsack eine entscheidende Rolle. Sie verhindern die von Eltern oftmals gefürchtete Überwärmung des Kindes.

Aus diesem Grund gibt es für die Jahreszeiten angepasste Schlafsäcke, Decken, Unterhemden, Schlafanzüge, Bodys, Strampler und Mützen. Einen Wärmestau darf es im Übrigen auch nicht in der Wiege oder im Bettchen geben. Besonders für das erste Lebensjahr gilt: kein Kissen, kein Fell, kein Nestchen und keine Wärmflaschen.

Schlafempfehlung für warme und kühle Nächte

In der Nacht sollte die Zimmertemperatur grundsätzlich bei etwa 16 bis 18 Grad Celsius liegen. Im Sommer mag es im Haus oder der Wohnung jedoch regelmäßig wärmer sein. Liegen die Temperaturen bei über 26 Grad Celsius, braucht das Baby in der Regel keinen Schlafsack. In diesem Fall reicht ein kurzärmeliger Body.

Liegen die Werte zwischen 22 und 25 Grad Celsius, benötigt das Kind einen leichten Schlafsack. Dazu kommt entweder ein langärmeliger oder ein kurzärmeliger Body. Da es sich um Richtwerte handelt, entscheidet letztlich auch die überprüfende Hand der Eltern. Schwitzen im Nacken deutet auf zu viel Wärme hin. In diesem Fall sollten Eltern einige Teile der Schlafkleidung entfernen oder auswechseln. Auch ein Mützchen braucht das Kleine nicht.

 

An kalten Tagen müssen Eltern die Babykleidung um einige Teile mehr aufstocken. Liegt die Raumtemperatur bei unter 16 Grad Celsius kommen Schlafsäcke, Schlafanzüge, langärmelige Bodys, Mützchen, Fäustlinge und Söckchen zum Zuge. Bei darüber liegenden Raumtemperaturen braucht das Baby das Mützchen und die Fäustlinge nicht. Ab 18 Grad Celsius kann auch auf die Söckchen verzichtet werden. Wenn das Kind schwitzt, sollten Eltern ihrem Kind einen kurzärmeligen Body anziehen.

Neben der optimalen Temperatur im Raum sollten Eltern den Wärmewiderstand für Textilien im Auge behalten. TOG stellt hierzu die relevante Maßeinheit dar. Für eine Übersicht gibt es TOG-Tabellen, an denen sich Eltern orientieren können. Je höher der Wert ist, desto wärmer ist der Schlafsack. Auf diese Weise lässt sich für jede Temperatur die richtige Schlafkleidung finden.

Schlafempfehlung für Bettzeug und Umgebung

Das Bettchen gestalten Eltern idealerweise spartanisch. In den ersten 12 Lebensmonaten bekommen Babys keine Kissen, in die sie einsinken können. Um die Gefahr eines Atemrückstaus oder einer Überwärmung zu verhindern, ist ein Verzicht auf Kissen dringend zu empfehlen.

Auch eine Bettdecke braucht das Kind nicht. Ein Schlafsack hingegen verhindert das Freistrampeln des Kindes. Wer dennoch eine Bettdecke vorzieht, schlägt diese am Fußende unter die Matratze. Das Kind bleibt bis zur Brust zugedeckt. Der untere Bettrand sollte von den Füßchen berührt werden können. Das Baby kann in diesem Fall nicht unter die Bettdecke rutschen.

Zudem verlangt die noch sehr empfindliche Wirbelsäule eines Babys eine Matratze, die nicht zu weich ist. Um auch an dieser Stelle ein Einsinken zu verhindern, ist eine härtere Matratze die richtige Wahl. Der kindliche Körper sollte nicht mehr als zirka zwei Zentimeter einsinken können.

Grundsätzlich sollten Babys immer in Rückenlage schlafen. Die Atemwege bleiben in dieser Lage am besten frei. Für Babys mit einem Allergierisiko gibt es Allergiedecken.

Fazit

Besonders im ersten Lebensjahr brauchen die Kleinen eine bestimmte Auswahl an Babykleidung. Auf Temperaturveränderungen können Eltern sofort reagieren. Insbesondere der TOG-Wert des Schlafsackes sollte der Jahreszeit entsprechen. Mutter und Vater sollten aber auch die eigene fühlende Hand und das Gefühl für ihr Kind nicht vergessen. Schwitzt das Baby, sind Kleidungsstücke partiell zu entfernen.

 

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